Die 15 besten Tipps wie du ein 10 qm Kinderzimmer gekonnt einrichtest

Heute erkläre ich dir Schritt für Schritt wie du ein Kinderzimmer mit nur 10 qm oder sogar weniger richtig schön einrichten kannst.

Ein kleines Kinderzimmer zu gestalten, ist erst einmal eine große Herausforderung und stellt vielleicht auch dich vor Schwierigkeiten. Wohin mit den Möbeln und dem ganzen Spielzeug, so dass am Ende auch noch Platz zum Spielen ist?

Wenn du meine 15 Tipps beachtest, wird auch kleiner Raum mit nur 10 qm sehr schön, individuell und gemütlich.


Lass uns starten.



1. Überlege dir wofür das Kinderzimmer genutzt werden soll

Eine wichtige Frage, die du dir am besten gleich zu Anfang stellst: Wofür soll das Kinderzimmer eigentlich genutzt werden. Schläft dein Kind hier nur oder soll es hier auch (gemeinsam mit den Eltern) spielen? Werden hier Hausaufgaben gemacht und gebastelt oder soll es lieber eine schöne Kuschelecke geben? Diese Punkte sind sehr individuell es kommt immer auf die konkrete Situation bei dir zu Hause an. Ein Kinderzimmer muss kein Alleskönner sein sondern nur erfüllen was euch wirklich wichtig ist.


2. Gibt es Möbel/großes Spielzeug, das du auslagern kannst?

10 qm Kinderzimmer Spielzeug auslagern

Muss in ein 10 qm Kinderzimmer auch noch ein Wickeltisch oder kann der im Badezimmer Platz finden? Ist ein großer Schrank wirklich notwendig oder kannst du die Kleider deines Kindes auch im Elternschlafzimmer unterbringen? Muss in ein kleines Kinderzimmer ein Schreibtisch, wenn das Kind die Hausaufgaben in der Schulbetreuung macht und sowieso lieber am Küchentisch malt? Und gibt es im Wohnzimmer vielleicht noch eine freie Ecke für die sperrige Kinderküche? Du siehst – es gibt zahlreiche Optionen, um Dinge aus dem Kinderzimmer auszulagern.


3. Plane die Einrichtung vor der Umsetzung sehr sorgfältig

Überlege dir nun welche Möbel du anschaffen möchtest, welche du vielleicht schon hast und wohin du diese stellen kannst. Male dir den Grundriss des Kinderzimmers auf und gehe verschiedene Szenarien durch bis du die beste Lösung gefunden hast. Woran du beim Einrichten denken solltet: die Möbel brauchen nicht nur ihre eigene Stellfläche, sie müssen auch komfortabel bedienbar sein. Vor dem Kleiderschrank sollte zum Beispiel ausreichen Platz sein, um die Türen zu öffnen – mindestens 70cm, besser 100cm. Neben dem Bett solltest du ebenfalls, wenn möglich, mindestens 70cm Platz einplanen, ebenso für Durchgänge. Denn nicht nur dein Kind bewegt sich in dem kleinen Kinderzimmer - hier würde gegebenenfalls weniger Platz ausreichen – sondern auch du. Und du möchtest sicherlich nicht ständig an die Tischkante stoßen.


4. Farbe ist unbedingt erlaubt


Helle Farben lassen ein kleines Kinderzimmer größer wirken. Dennoch musst du auf kräftige oder dunkle Farben nicht verzichten. Denn gerade im Kinderzimmer ist eine kräftige Farbe immer eine schöne Alternative und unbedingt erlaubt - dann besser nur an einer Wand oder in einem Bereich. Das Gleiche gilt für Muster: Kleine Muster vergrößern während große, unruhige Muster den Raum eher verkleinern. Beschränke dich bei einem kleinen Kinderzimmer also auch hier besser auf eine Wand oder einen abgegrenzten Bereich.



5. Passe Gardinen und Deko an die Wandfarbe an




Wenn du die Gardinen und Dekoration in einem kleinen Kinderzimmer der Wandfarbe anpasst, wirkt der ganze Raum ruhiger und größer. Natürlich soll nicht alles Ton in Ton sein, aber dieselbe Farbfamilie wirkt harmonisch. Akzente sind natürlich erlaubt – aber bitte in Maßen.




6. Nimm keinen Teppich mit unruhigen Mustern




Noch ein Hinweis zum Boden. Je mehr von dem Boden zu sehen ist, desto größer und ruhiger wirkt der Raum. Lege also am besten nicht alles mit bunt gemusterten Teppichen aus, den dies verkleinert das Kinderzimmer optisch. Lasse den Boden lieber frei oder nimm einen schlichten Teppich. Wenn der Boden einen Kontrast zur Wand bildet, ist es ideal. Also wählst du zu einem Holzboden am besten keine braune Wandfarbe aus.







7. Möbel mit Füßen vergrößern das Kinderzimmer




Auch mit den richtigen Möbeln kannst du einen kleinen Raum größer wirken lassen. Möbel mit Füßen, die einen Abstand zum Boden lassen sind ideal oder befestige einige Möbel an der Wand. Für ein kleines Kinderzimmer ist auch ein Hochbett eine schöne Option. Auf diese Weise ist mehr Boden zu sehen und das Kinderzimmer wirkt größer. Zudem gibt es viele platzsparende Möbel.









8. Verwende lieber geschlossene Schränke als offene Regale



Geschlossene Schränke sind offenen Regalen vorzuziehen, denn die große einheitliche Fläche vermittelt Ruhe.

Falls du dich doch für offene Regale entscheidest, sollten die Regalfächer gleich groß sein. Dies vermittelt ebenfalls Ruhe. Optische Ruhe erreichst du auch, indem du das Regal in derselben Farbe streichst wie die Wand. Alternativ kannst du auch einheitliche Kästen in die Regale stellen. Hier findet Spielzeug Platz und Kinder können auf diese Weise auch ein kleines 10 qm Kinderzimmer selbstständig und schnell aufräumen.




9. Nutze die Raumhöhe aus

Am besten nutzt du die gesamte Raumhöhe aus, denn Stauraum ist im kleinen Kinderzimmer Mangelware. In die unteren Fächer kommt das Spielzeug, so dass dein Kind es selbstständig erreichen kann, in die oberen Fächer passen zum Beispiel Winterkleidung, Bettwäsche oder Spielzeug, das nur selten genutzt wird.


10. Kisten und Körbe helfen beim Ordnung halten




Auch freistehende Körbe und Kisten sind eine gute Option für ein kleines Kinderzimmer. Hier gibt es viele schöne Modelle, die das Ordnung halten ganz einfach machen. Denn ein ordentlicher Raum wirkt gleich viel größer.






11. Sortiere regelmäßig Kleidung und Spielzeug aus

Für ein kleines Kinderzimmer besonders wichtig: regelmäßig aussortieren. Gebrauchte Kleidung oder Spielzeug kannst du zum Beispiel auf speziellen Kinderflohmärkten, in Second Hand Shops oder online verkaufen.


12. Wähle mehrere unterschiedliche Lichtquellen

Eine wichtige Aufgabe kommt in kleinen Kinderzimmern der Beleuchtung zu. Oft gibt es nur eine zentrale Lichtquelle an der Decke - für ein gemütliches Zimmer und ausreichende Helligkeit reicht dies allerdings nicht aus. Platziere mehrere Lichtquellen im Raum, idealerweise sind diese unterschiedlich hell und für den jeweiligen Zweck geeignet: Eine zentrale Lichtquelle spendet Allgemeinlicht, hellere Arbeitslichter in der Leseecke, auf dem Schreibtisch und/oder im Spielbereich leuchten die jeweiligen Bereiche besser aus.

Ein Nachtlicht spendet Geborgenheit im Dunkeln. Idealerweise ist mindestens eine der Lichtquellen dimmbar und es gibt sowohl direktes als auch indirektes Licht.